Future? War 1971 ein großes Abenteuer!

Bei einer Speicherentrümpelung fielen mir vor wenigen Tagen einige alte, abgegriffene Schulhefte mit spektakulären Umschlägen in die Hand, die in den frühen Siebzigern als Dernier Cri gehandelt wurden und unsere Klassenzimmer eroberten. „Die Welt der Zukunft“: Zwei Jahre nach der ersten Mondlandung standen die meisten Menschen jeglicher Technikentwicklung ausgesprochen erwartungsvoll und vor allem positiv gegenüber. Man blickte nicht zurück, dafür gern nach vorn. Umweltschutz oder Ökologie waren mehr oder weniger unbekannt. Der Mensch dachte sich die Erde untertan.

Hochhaushopping per Rohrpost – immer direkt zum Ziel! Anders als beim autonomen Fahren muss hier keine KI bemüht werden, um Kollisionen zu vermeiden. Dreidimensional gedacht, aber massentauglicher als ein Flugtaxi! Und noch flotter als unsere E-Scooter!
Schnelle Röhrenzüge im Jahr 2000. Wie abenteuerlich muss es sein, in dunklen Pipelines zu reisen! Man braucht kein Glyphosat, um Gräser zwischen den Schienen wegzubrennen! Auch Lärmschutzbarrieren zur Außenwelt sind überflüssig. Für Kurz- und Mittelstrecken über Land sind Flugzeuge dank dieser Technik obsolet.
Die Unterwasserstadt: Was für eine faszinierende Idee, schon ab 1980 in der ewigen Nacht leben – und im Wasser ausgehen zu können: „Mit einem Kunststoffgemisch in der Lunge begibt sich der Taucher in eine Schleusenkugel. Er muss dazu wie die Fische Flüssigkeiten atmen.“ Experimente an Tieren hatten zuvor gezeigt, wie das gelingt.

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